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  • Klaus W. Busch

Vom Glauben an sich selbst

Der Weg zu sich selbst ist manchmal so verworren, dass die Lösungen nur in den Kleinigkeiten zu finden sind. Lange Zeit war ich der irrigen Meinung, dass das, was ich tat, das richtige sei. Doch in meinem Innersten fühlte es sich fremd und unwirklich an. Antworten auf meine Fragen erreichten mich nicht. Dann brachte mich eine Begegnung auf den Pfad der Harmonie und zur Basis der Liebe zu mir selbst. Eine erfüllende Veränderung meines Lebens.

Aus meiner frühesten Jugend stammte das Bewusstsein, dass ureigene und innere Turbulenzen der Seele keinen etwas angehen. In meiner Kindheit wurde um mich herum ein „Goldener Käfig“ gebaut aus einer Mischung von narzisstischer Arroganz und religiöser Dogmatik. Als junger Heranwachsender spürte ich keine körperlichen Schmerzen. Es waren die weltfremden Aussprüche aus dem Elternhaus, die ich ohne zu denken nachplapperte, über die sich meine Mitschüler lustig machten. Vor 50 Jahren war das Wort „mobbing“ noch unbekannt, doch die Auswirkungen waren die gleichen wie heute.

Die unzähligen Versuche, die Stäbe des Käfigs mit Hilfe von Psychotherapeuten zu zerbrechen, blieben erfolglos. Die Bücherberge und Seminare konnten mir ebenso wenig eine Antwort geben. Je mehr ich las und je öfter ich zuhörte, desto unzufriedener wurde ich. All die Autoren und Therapeuten hatten, so schien es mir, nichts mit den tatsächlichen Erfahrungen der Menschen zu tun, die in Schwierigkeiten steckten und Hilfe brauchten. Die Experten wichen eher aus. Sie rieten, „tiefer in der Kindheit“ nach den Ursachen zu forschen. Das reichte mir nicht. Es musste eine Lösung geben, die einerseits viele Menschen nachhaltig anspricht, andererseits einfache und klare Antworten hervorbrachte.

Bei meiner Suche hatte ich Glück. Ein Freund wusste von meiner Liebe zu Tieren – besonders zu Pferden. Er erzählte mir von den Seminaren eines Pferdeflüsterers. „Pat Parelli spricht zu den Tieren und ich garantieren dir, dass „Natural Horsemanship“ genau das ist, was dich weiterbringt.“ Ich beschloss, an einem Lehrgang teilzunehmen. An den Umgang mit Pferden war ich durch Reitstunden in der Jugend gewohnt. Doch vor Jahrzehnten herrschte in den Reitställen ein disziplinierter Umgangston zu Pferd und Reiter, der sich für mich ungewohnt anfühlte.

Den eigenen Wert erkennen

Zuerst war ich skeptisch. Ich hatte davon schon gehört, dass man Gehorsam, Angst und Zwang in freiwillige Mitarbeit der Tiere umwandeln könnte, aber niemand hatte mir je erklären können, wie.

Pat drückte es so aus, dass das Wesen der Pferde von einem Menschen nur erfasst werden könne, wenn man so sieht wie sie, so empfindet wie sie, so denkt wie sie, die Umwelt so wahrnimmt wie sie.

„Das, was dich mit den Pferden vereint, ist das grenzenlose Vertrauen und die Achtsamkeit zur Natur. Wenn du deinen eigenen Wert zu dir selbst erkennst, bringen Pferde dir Vertrauen entgegen. Lerne die Gelassenheit der Pferde. Sie leben im JETZT. Sie wissen, dass irgendwo der nächste Grashalm für sie aus der Erde wächst, den sie am Abend fressen werden. Nur so hat diese Gattung drei Millionen Jahre überlebt.“

Mit allen Höhen und Tiefen durchlief ich diese Entwicklung. Schnell wurde mir klar, dass dieses neue Gefühl weniger mit der Ausbildung von Pferden zu tun hatte. Wann immer ich konnte nahm ich die Gelegenheit wahr, der Sprache der Pferde zuzuhören. Je mehr sie mich als Mitglied der Herde respektierten, desto harmonischer wurde meine innere Stimme. Die Basis der Liebe zu mir selbst festigte sich mit der Zeit zu einem soliden Fundament. Durch diese Umkehr des Begehrens kehrte mein kindliches Selbstvertrauen zu mir zurück.

Die Suche nach dem glücklichen Leben

Seit der Antike suchen Generationen von Philosophen, Wissenschaftlern oder Medizinern die eine Antwort, den einen Weg, das eine Prinzip zu einem glücklichen Leben. Doch den alleingültigen „Heiligen Weg“ gibt es nicht. Warum? Weil sich in den letzten einhundert Jahren die Lebensformen rasant entwickelt haben. Das soziale Miteinander ist durch moderne Technologien viel zu kompliziert geworden, als das wir Menschen die Welt erfassen könnten. Zu vielfältig sind die Schrauben unserer „inneren Baustellen“ verteilt.

Ich habe es mir angewöhnt, meine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse einem Tagebuch anzuvertrauen. Erfolge, aber auch Fehlentscheidungen der letzten dreißig Jahre sind in diesen Büchern dokumentiert. Auf der Suche nach einem zufriedenen Leben gaben sie mir Antworten auf meine Fragen. Mit der Zeit füllte sich eine Art Handwerkskasten. Ein Baukasten mit Rüstzeug, um die Schrauben der „inneren Baustellen“ wieder in eine ausgeglichene Position zu bringen. Jedes Arbeitsgerät was ich fand teste ich zusammen mit den Pferden.

Eine erweiterte Palette meiner Potentiale und Fähigkeiten lag plötzlich vor mir, die mir die Pferde als Feedback zeigten. Feinfühlig reagierten sie mit ihrer Sprache auf jedes neue Werkzeug. Wenn Pferde in der Lage sind, mir Echtheit, Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen, war es dann möglich auch Mitmenschen an diesem großen Geschenk teilhaben zu lassen? War es möglich, eine Art Baukasten zu entwickeln, den jeder anwenden kann? In dem sich Werkzeuge befinden, die an jeder „mentalen Baustelle“ Anwendung finden können?

Viele Jahre beobachtete ich die Veränderungen meines Lebens, um die Aufgaben, die sich mir stellten, glücklich meistern zu können. Mit jedem Tool, was ich fand, verbesserte sich mein Leben. Im Laufe der folgenden Blogbeiträge gebe ich diese Schraubendreher der Gedanken verantwortungsbewusst weiter. Sie garantieren zwar nicht, dass alle Interessenten des Blogs sofort ein „gutes Leben“ bewerkstelligen werden, doch deutlich wahrscheinlicher machen.

Während der Seminare erfährst Du unmittelbar das ehrliche Feedback der Pferde. Verbinde Dich mental mit den Tieren. Sie geben auch Dir Antworten auf Deine Fragen für ein ausgeglichenes und glückliches Leben.

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„Werkzeuge für ein zufriedenes Leben“

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